Home

Fehlermeldung

Deprecated function: Function create_function() is deprecated in views_php_handler_filter->php_post_execute() (Zeile 82 von /home/fahrend/www/stiftung-fahrende.ch/sites/all/modules/views_php/plugins/views/views_php_handler_filter.inc).

Martina Rieder (*1972) und Karoline Arn (*1969)

«Sie sprechen Dialekt und leben überall in der Schweiz – und doch in einer anderen Welt. Von dieser einen Zipfel zu erhaschen versuchten wir. Unsere sesshafte Agenda stiess auf ihre jenische Spontanität, ihre Angst auf unsere Fragen, oft lachten wir am Schluss zusammen über Bilder, die wir voneinander hatten. Es war eine Herausforderung – für alle. Umso mehr freut uns, dass weder die Jenischen noch wir den Bättel hinschmissen – und der Film zustande kam.»

Martina Rieder (*1972) und Karoline Arn (*1969), Autorinnen des Dokumentarfilms «jung und jenisch – ein Jahr mit Schweizer Zigeunern auf Achse», 2010.

LANDAUF, LANDAB: Das Leben der anderen

In der aktuellen Kolumne berichtet Robert Bossart in der Luzerner Zeitung über seine Erfahrung mit Fahrenden.

Plötzlich sind sie da. Wie ein aus dem Boden geschossener Campingplatz. Einfach ohne Ferienstimmung. Fahrende. Aus dem Elsass. Sprechen etwas Deutsch, ziemlich gut Französisch und noch eine Sprache, die ich nicht verstehe. Die Wiese unseres benachbarten Bauern füllte sich über Nacht mit Wohnwagen und Autos, Satellitenschüsseln und WC-Häuschen.

Unternehmer in Hefenhofen hat schon wieder Ärger mit Fahrenden

Bereits das achte Mal in diesem Jahr seien Fahrende auf dem Nachbarsgrundstück, sagt Bruno Straub. Er fühlt sich von der Gemeinde im Stich gelassen. Die könne kaum was machen, sagt Präsident Andreas Diethelm.

Die unbekannteste Minderheit: Sinti in der Schweiz

Zwei Jahre nach der offiziellen Anerkennung als Minderheit der Schweiz, geben die Sinti erstmals Einblick in ihren Alltag und ihre Geschichte. Zur neuen Ausstellung der Sinti das «Tagesgespräch» mit Fino Winter, Präsident von «Sinti Schweiz» und Katrin Rieder, Projektleiterin der Ausstellung.

Ein Fenster zum Leben der Sinti geht einen Spalt weit auf

Vor 20 Jahren eröffnete die Stadt Bern den Standplatz Buech für Fahrende. Vor zwei Jahren anerkannte Bundesrat Alain Berset die Sinti, die Jenischen und die Roma als eigenständige Völker. Beides Meilensteine in der Geschichte - die nun in Bern zusammenfliessen. Zum Jubiläum des Standplatzes Buech haben die Sinti eine Wanderausstellung zusammengestellt, in der sie ihre Kultur, ihre Sprache und ihre Eigenheiten erklären. «So etwas wäre vor der Begegnung mit dem Bundesrat unmöglich gewesen. Da ist ein wichtiger Prozess in Gang gekommen», sagt Jaelle Eidam von der Stiftung B.

Keine Entlastung für die Stadt Bern in Sicht

Das Jahr 2016: Es gibt keinen Platz mehr in der für bernische Sinti und Jenische bestimmten Siedlung. Ein Paar richtet sich deswegen auf einem Parkplatz innerhalb des Geländes ein. Da das illegal ist, droht die Stadt den Fahrenden mit der Räumung. Letztlich krebst sie aber nach politischem Druck zurück und lässt die Fahrenden zunächst gewähren. Jetzt, im September 2018, scheint die Lage zwar weniger angespannt. Die Stadt und die Gemeinschaft von Bern-Buech sind sich aber einig: Es hat schlicht zu wenig Platz auf dem Gelände.

Weitere News und Veranstaltungen

News abonnieren

Wollen Sie die News als wöchentliche Zusammen­fassung per E-Mail erhalten? Dann tragen Sie sich hier ein!

© 2012 Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende // Impressum