Acceuil

Angeline Fankhauser

« Il a fallu attendre longtemps jusqu’à ce que le Conseil fédéral s’excuse d’avoir soutenu l’action ‹Enfants de la grand-route ›. Et la Fondation Pro Juventute a encore mis plus de temps à reconnaître ses erreurs du passé. Par la suite, la question des enfants placés a été thématisée: la Suisse a du mal avec la pauvreté, elle a du mal avec son passé. Nous devons rester éveillés et combattre l’injustice. Cela ne suffit pas de s’excuser après coup!»

Angeline Fankhauser, *1936, Conseillère nationale PS, 1983-1999

Jenische, Sinti und ihr steiniger Weg zu mehr Akzeptanz

Zwei Jahre nach der Anerkennung als nationale Minderheiten bleibt das Leben ein Kampf um Akzeptanz und gegen Rassismus. Wie in Deutschland die Friesen oder die Sorben, in Österreich die Burgenland-Kroaten oder die Kärtner Slowenen, sind in der Schweiz die Jenischen und die Sinti als nationale Minderheiten anerkannt. Und zwar ausdrücklich als Jenische und Sinti, nicht einfach nur als Fahrende. Das hat Bundesrat Alain Berset vor zwei Jahren an der Fecker-Chilbi in Bern bekannt gegeben, am Fest der Jenischen. Doch was hat diese Geste den gut 30'000 Jenischen in der Schweiz gebracht?

Jenische und Sinti eröffnen in der Freiburger Unterstadt die Feckerchilbi

Mit der Feckerchilbi wollen Sinti und Jenische den Austausch mit der Bevölkerung fördern. Gestern wurde das Fest in der Unterstadt eingeläutet. Einst brachten viele jenische Musiker ihren ganz eigenen Charme in die Beizen der Freiburger Unterstadt: Sie war ein Zentrum jenischen Lebens in der Schweiz. Jetzt sind die Jenischen zurück, zumindest für ein Wochenende. An der Feckerchilbi, die noch bis am Sonntag an der Grossrahmengasse stattfindet, zeigen sie ihr Handwerk, ihre Kunststücke, ihre Geschichten – und natürlich ihre Musik.

Winters bewegter Sommer

Der Teenager Jakub Winter ist im Winter in Bern-Buech daheim. Im Sommer ist Winter hingegen auch Mal in Bäretswil zu Hause oder in Stäfa, Reichenburg, Einsiedeln. Und heute Donnerstag vielleicht gerade in Freiburg. 

Sie sind Teil unserer Gesellschaft

Die Schweizer Fahrenden oder Reisenden sind eine Minderheit, für welche die Schweiz als Gesellschaft Verantwortung übernehmen soll - so steht es seit genau zwanzig Jahren in der Bundesverfassung. Doch tut sie das? Der Berner Landbote veröffentlicht in der August-Ausgabe eine Serie über Fahrende. 

Wenn Fahrende spontan halten wollen: Kanton Luzern rät Bauern zu Mietzinsdepot

Für Landwirte, die Fahrenden ihre Wiese zur Verfügung stellen, haben die Luzerner Behörden ein Merkblatt zusammengestellt. Tipps dürfte auch der Kanton selbst brauchen: Noch immer fehlt ein dauerhafter Standplatz. Simon Röthlisberger, Geschäftsführer der Stiftung Schweizer Fahrende, hat bereits im Frühling darauf gepocht, dass der Kanton schon bald eine neue Lösung anbieten muss (Ausgabe vom 15. Mai): «Fällt der Platz in Rothenburg weg, gibt es im Kanton Luzern noch genau einen Durchgangsplatz. Das ist eindeutig zu wenig.»

Autres actualités et manifestations

Abonnez-vous aux Nouvelles

Vous souhaitez recevoir les nouvelles sous forme d’un résumé hebdomadaire par e-mail? Alors inscrivez-vous ici.

© 2012 Fondation Assurer l’avenir des gens du voyage suisses // Infos éditeur