Anzahl Solidaritätsbeitragsgesuche von Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen

Jeudi, 11. Janvier 2018

In zwei Working Papers publizieren die Unabhängige Expertenkommission Administrative Versorgungen und ein Forschungsteam aus dem Sinergia-Projekt «Placing Children in Care 1940-1990» dazu Erkenntnisse.

Die vom Bundesrat eingesetzte Unabhängige Expertenkommission (UEK) zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der administrativen Versorgungen vor 1981 und ein Forschungsteam aus dem Sinergia-Projekt «Placing Children in Care 1940-1990» weisen auf verschiedene Herausforderungen und Schwierigkeiten hin, die mit der Einreichung eines Gesuchs für einen Solidaritätsbeitrag verbunden sind und ein solches individuell erschweren oder auch ganz verunmöglichen können.

Diese Erkenntnisse stützen sich auf biografische Interviews, die mit Betroffenen von administrativen Versorgungen und von Heimplatzierungen geführt worden sind.

Die UEK Administrative Versorgungen (Beitrag von Ruth Ammann und Alfred Schwendener) sowie das Sinergia-Projekt «Placing Children in Care 1940-1990» (Beitrag von Clara Bombach, Thomas Gabriel und Samuel Keller) kommen zu ähnlichen Resultaten in ihren jeweiligen Forschungsbereichen (siehe beide Texte anbei).

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