Fahrende wollen stärker mitreden

Jeudi, 1. Juin 2017

Seit einem Monat können Fahrende einen Platz in Rothenburg (LU) nutzen. Sie sind dort zufrieden, haben für die Suche nach künftigen Standorten aber noch Optimierungsvorschläge.

Einer dieser Durchgangsplätze befindet sich seit Ostern neu in Rothenburg. Im Verlauf des letzten Monats haben 13 Familien dort ihr temporäres Heim errichtet. Der Platz, auf dem bis zu 20 Wohnwagen abgestellt werden können, ist Schweizer Fahrenden vorbehalten, die dort maximal ­einen Monat verbringen dürfen.

Simon Röthlisberger von der Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende sagt: «Ebenso wichtig wie fixe Plätze ist die Möglichkeit, spontan auf privatem Grund anhalten zu können. Dies bedingt die Offenheit der Grundeigentümer ebenso wie die Akzeptanz der Behörden.» Je nach Gemeinde sei dies nämlich nicht erlaubt – selbst wenn die Grundeigentümer einverstanden wären. Hier strebe man eine offene und national einheitliche Regelung an.

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