Immer weniger Platz für Fahrende im Kanton?

17. Mars 2026

Für Jenische, Sinti und Roma wird der Raum in Graubünden zu knapp. Bei einer Regionalveranstaltung entfacht eine hitzige Diskussion über Bedürfnisse, Rechte und Respekt.

Romina Kranz/Bündner Zeitung/Südostschweiz

In Graubünden reicht das Angebot an Halteplätzen für Jenische, Roma und Sinti mit ihren Wohnwagen oder Fahrnisbauten nicht mehr aus. Dies zeigt der Staatenbericht der Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende. Der Kanton stellt derzeit fünf Plätze in Cazis, Chur, Zillis, Domat/Ems und Bonaduz zur Verfügung. Laut Bericht ist die Lage jedoch unzureichend: Der Platz in Chur direkt neben der A13 sei nicht optimal gelegen. Damit fehlen in Graubünden gemäss Bericht zwei Halteplätze, um den Bedarf zu decken. Vor diesem Hintergrund steht die Halteplatzfrage sowohl für die betroffenen Gemeinschaften als auch für die Behörden im Zentrum der Regionalveranstaltung der Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende.